Die schwierigen ersten Jahre
Der neue Standesverein in der großen Diasporagemeinde St. Elisabeth mußte mit zahlreichen Schwierigkeiten kämpfen. Die Mitgliederzahl stieg anfangs kaum. Außerdem gab es interne Querelen, die sogar das Fuldaer Generalvikariat und den Bundesverband beschäftigten. Doch mit Mut, Ausdauer und Gottvertrauen gelang es allmählich, den Verein zu stabilisieren und ihm im katholischen Leben der Stadt einen gebührenden Platz zu sichern.

KKV Kassel vor der Jahrhundertwende
Da mit dem Amt des Geistlichen Beirates die Kapläne der Pfarrei betraut waren, fanden wiederholt Wechsel statt. Doch alle Geistlichen förderten den KKV nicht nur nach Kräften, sondern beteiligten sich auch aktiv am Vereinsleben, indem sie Vorträge hielten und nach Möglichkeit an den Veranstaltungen teilnahmen. In einem Bericht heißt es von Kaplan Gereon Hünseler:
"... Anerkennung, Liebe und Zuneigung aller Mitglieder sind der Ausdruck des Dankes für sein nimmermüdes Wirken im Interesse unseres Vereins. Durch sein regelmäßiges Erscheinen unter uns und seine wohlwollende Fürsorglichkeit hatte er gar bald das schöne Band der Hochachtung und Verehrung geschaffen, das ihn mit einem jeden von uns verknüpft..."