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Berufliche und allgemeine Bildung

Die "Hebung und Vervollkommnung der allgemeinen und der Fachbildung" stellte satzungsgemäß ein wichtiges Vereinsziel dar. Die wöchentlichen Vereinsabende waren oft von regen und lehrreichen Debatten über kaufmännische Fragen und aktuelle Probleme bestimmt. Daneben gab es ein gesondertes Programm für Vortragsabende, das religiöse, literarische, populärwissenschaftliche und wirtschaftliche Themen aufgriff und für das Referenten aus nah und fern gewonnen werden konnten. Besondere Unterrichtskurse vermittelten gezielt Kenntnisse in Fremdsprachen, Buchhaltung, Stenografie und Schrift.

 

Soziales Engagement

Die gegenseitige Unterstützung zählte schon bald zu den Aufgaben des Kasseler KKV. Seit dem 10. April 1919 bestand eine örtliche Verwaltungsstelle der Verbandskrankenkasse, der 1924 insgesamt 95 Mitglieder angehörten. Im gleichen Jahr betrug die Zahl der Familienversicherungen 45 und die der KKV-Selbsthilfe 75.

Der KKV-Bundesverband und die Ortsgemeinschaften bemühten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, gerade in den schweren Jahren nach den beiden Weltkriegen, um eine berufsbezogene Stellenvermittlung.

 

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